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Der Niederschlag
Regen, Schnee, Hagel und Glatteis.
Regen, Nieselregen und Schauer
Aller Niederschlag kommt aus den Wolken, aber nicht jeder Niederschlag hat dasselbe Gesicht. Ihre Unterschiede zu verstehen hilft, einen Wetterbericht besser zu lesen.
Der Regen und der Nieselregen
Regen besteht aus Wassertropfen, die groß genug sind, um zu fallen. Wenn die Tropfen sehr fein sind und langsam aus einer Stratusschicht fallen, spricht man von Nieselregen: er macht nass, ohne dass man ihn wirklich fallen sieht.
Der Schauer
Ein Schauer ist ein plötzlicher Regen, oft heftig aber kurz, der aus einer aufquellenden Wolke fällt, Cumulus oder Cumulonimbus. Der Himmel kann in wenigen Minuten von Sonne zu Regen wechseln und danach sofort wieder aufklaren.
💡 Andauernder Regen ist Schichtwolken, Stratus. Ein Schauer, der kommt und geht, ist aufquellende Wolken, Cumulus. Das ist ein Schlüssel, um den Himmel zu verstehen.
Schnee, Graupel und Hagel
Wenn es kalt ist, fällt das Wasser nicht mehr nur in Tropfen. Es nimmt sehr verschiedene feste Formen an.
Der Schnee
Schnee entsteht, wenn sich der Wasserdampf in einer sehr kalten Wolke direkt in Eiskristalle verwandelt. Diese Kristalle fügen sich zu Flocken zusammen. Um den Boden zu erreichen, muss es in der ganzen Luftschicht kalt genug sein, sonst schmelzen sie zu Regen.
Der Graupel und der Hagel
Graupel sind kleine Körner aus Eis oder schmelzendem Schnee. Hagel besteht aus echten Eisklumpen, die nur in heftigen Gewittern entstehen: die Hagelkörner steigen und sinken in der Wolke, umhüllen sich mit Eisschichten, bevor sie fallen.
💡 Hagel ist ein Phänomen des Sommergewitters, nicht der strengen Kälte. Es ist die heftige Durchmischung im Cumulonimbus, die ihn erzeugt.
Tau, Reif und Glatteis
Manche Wasser müssen nicht einmal fallen: sie setzen sich direkt auf dem Boden und den Gegenständen ab.
Der Tau und der Reif
Nachts, wenn der Boden abkühlt, kondensiert der Wasserdampf darauf zu feinen Tropfen: das ist der Tau. Sinkt die Temperatur unter 0 Grad, gefriert diese Feuchtigkeit und bildet den Reif, der am frühen Morgen die Rasen weiß macht.
Das Glatteis, die Gefahr des Winters
Glatteis entsteht, wenn Regen auf einen gefrorenen Boden fällt, oder wenn eine dünne Wasserschicht an Ort und Stelle gefriert. Es macht die Straßen und Gehwege sehr glatt und für das Auge unsichtbar: es ist eines der gefährlichsten Phänomene des Winters.
💡 Bei Glatteisgefahr wird eine Warnung herausgegeben. Man fährt im Schritttempo und ist zu Fuß besonders vorsichtig, vor allem auf Brücken und Schattenzonen.
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